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Bericht vom 3. Kongress von Reconstrucción Comunista (Spanien)

Eine Genosse des Kommunistischen Aufbau beteiligte sich am 3. Kongress der jungen kommunistischen Organisation Reconstrucción Comunista.

Reconstrucción Comunista (Kommunistischer Wiederaufbau) wurde im Jahr 2009 von jungen KommunistInnen gegründet, die sich bewusst geworden waren, dass der Revisionismus ihrer vorherigen Organisationen – eurokommunistischen PCE und der linksrevisionistischen PCPE – eine Sackgasse darstellt. Ein kleiner Kern von KommunistInnen, bildete sich selbst, schuf sich selbst eine Organisationsstruktur und begann selbst eine Analyse der Situation in Spanien zu erarbeiten. Nach dem 2. Kongress der Organisation im Jahr 2012, bei dem sie begann mit einer wirklich demokratisch-zentralistischen Struktur zu arbeiten, erlebte die Organisation ein explosionsartiges Wachstum. Die größten Quellen ihrer neuen Mitgliedern sind von den revisionistischen Kräften desillusionierte Jugendliche und zum anderen die von der kapitalistischen Krise und ihrer Abwälzung auf die Arbeiterklasse und Werktätigen an Schule, Universität, Arbeitsplatz und Wohnort Betroffenen.

Die Geschichte der Organisation Reconstrucción Comunista ist die Geschichte von KommunistInnen, für die ihr junges Alter keine Grenze und keine Entschuldigung, auf andere zu warten, darstellt und die für ihre Mühen durch den erfolgreichen Aufbau ihrer Organisation belohnt werden, weil sie es verstanden haben, im richtigen Moment dem krisengeschüttelten kapitalistischen System den Krieg zu erklären.

Am Kongress nahmen gewählte Delegierte der Organisation Reconstrucción Comunista und ihrer Jugendorganisation Joven Guardia Bolshevique (Junge Bolschwistische Garde) sowie Delegationen internationaler Kräfte aus der Türkei und Kurdistan, Tunesien und Deutschland teil.

Der Kongress wurde mit großer Entschlossenheit und Energie durchgeführt und war durch den zentralen Beschluss geprägt, den Schritt zur Umbenennung in eine Kommunistische Partei zu machen. Somit trägt die Organisation nunmehr den Namen Partido Marxista-Leninista (Reconstrucción Comunista) (dt. Marxistisch-Leninistische Partei (Kommunistischer Wiederaufbau). Außerdem beschloss der Kongress grundlegende programmatische Dokumente zum Imperialismus, zur Lage der nationalen und internationalen Kommunistischen Bewegung, zum Charakter des spanischen Staats, zur Nationalen Frage in Spanien, zur Frauenfrage und zur Kommunistischen Partei.

In den weiteren Beschlüssen wurden unter der Beteiligung der Delegierten strategische Ausrichtungen für die verschiedenen Arbeitsfelder der Organisation wie zum Beispiel Agitation und Propaganda, Massenfronten, Gewerkschaft und Internationale Kommunistische Bewegung festgehalten.

Die Delegation des Kommunistischen Aufbaus begrüßte die Schritte des 3. Kongresses mit folgenden Worten:

„Von unserer jungen kommunistischen Organisation überbringen wir euch revolutionäre Grüße. Die Teilnahme an eurem Kongress ist eine große Ehre für uns. Wie immer erfüllt uns die Gelegenheit, zu Zeugen der wichtigen Schritte unserer Klassenschwestern und -brüdern in Spanien zu werden, mit Freude.

Sie erfüllt uns auch mit Hoffnung, dass wir zusammen das Joch des Imperialismus über Europa zerschlagen werden.“

Am letzten Tag des Kongresses wurde eine Videobotschaft von zwei internationalen Brigadisten der Partei, die sich der Rojava Revolution angeschlossen haben gezeigt. Die Botschaft wurde von den Delegierten euphorisch und mit den Rufen „Ruhm und Ehre den Kämpfern“ begrüßt.

Bei den abschließenden Wahlen des neuen Zentralkomitees wurde die große Vereinheitlichung der Organisation in einem einhelligen Ergebnis aller Delegierten sehr deutlich.

Es lebe die Marxistisch-Leninistische Partei (Kommunistischer Wiederaufbau)!

Es lebe die Geschwisterlichkeit der europäischen Völker!

Es lebe der proletarische Internationalismus!

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