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Bericht zur 100 Jahre Novemberrevolution-Kampagne

Anlässlich des 100. Jahrestages der Novemberrevolution haben unsere Organisationen. Kommunistischer Aufbau und Kommunistische Jugend, zu einer mehrmonatigen Kampagne aufgerufen, die sich bis zum diesjährigen Gedenken an die ermordeten KommunistInnen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg erstreckte.

Zur Novemberrevolution haben wir eine Veranstaltungsreihe in Berlin, Cottbus, Duisburg, Freiburg, Hannover und Köln organisiert. Inhaltlich stellte der Vortrag die Errungenschaften der Novemberrevolution in den Vordergrund; arbeitete jedoch auch heraus, dass die letztlich abgewürgte Revolution zeigt: Aus der Aktivität der Massen, selbst aus der Bildung von Räten dürfen wir keinen Fetisch machen: Sie sind notwendig, aber nicht alleine ausreichend für eine erfolgreiche sozialistische Revolution.

Zu dieser Erkenntnis zwang die Geschichte auch unsere GenossInnen vor hundert Jahren. Folgerichtig wurde – wenn auch viel zu spät – inmitten des revolutionären Geschehens vor hundert Jahren die KPD gegründet. Sie war nicht Endpunkt, sondern vielmehr ein wichtiger Zwischenschritt im Prozess des Parteiaufbaus in Deutschland. Das Jubiläum der KPD Gründung haben wir mit einem Wandbild und einer Erklärung zu diesem Thema begrüßt.
Ebenso zur Geschichte gehört, dass die Revolutionäre nicht ausreichend vorbereitet waren. Die Konterrevolution schlug wütend zurück und ertränkte die Hoffnungen auf eine andere Gesellschaft im Blut tausender Revolutionäre.

Aufgrund ihrer Bekanntheit und Bedeutung stehen Karl und Rosa stellvertretend für all diese Gefangene. Dementsprechend war die diesjährige LLL-Demonstration in Berlin natürlich von großer Bedeutung.
Wir führten eine interne Veranstaltung durch, bei der neben dem Gedenken, die Auswertung und Neuausrichtung unserer praktischen Tätigkeit im hier und jetzt im Vordergrund stand. An der Rosa-Luxemburg Konferenz, organisiert von der Jungen Welt, beteiligten wir uns mit einem eigenen Stand und nahmen geschlossen als mit den Bannern und Fahnen unserer Organisation an der Demonstration teil. Einen Bericht findet ihr hier und und hier ein Video.

Ebenfalls zur LLL-Demonstration ist unsere Broschüre erschienen, in der sich ein Artikel der Kommunistischen Jugend zum antimilitaristischen Kampf und eine zusammenfassende Analyse der Novemberrevolution und der KPD-Gründung finden.

Im ganzen Kampagnenzeitraum wurden in Berlin, Cottbus, Freiburg, Hannover, Köln, Rhein-Sieg-Kreis, Wuppertal und anderen Städten Sticker und Plakate mit der Parole „100 Jahre Novemberrevolution – Alle Macht den Räten!“ verklebt. Ebenso wurden uns kurze an Wände gesprayte Parolen zum Thema zugesandt. Einen Teil dieser Arbeit findet sich in diesem Video, das von der Kommunistischen Jugend erstellt wurde.

Nicht nur quantitativ war die Kampagne ein Erfolg, weil wir unsere Arbeit ausdehnen konnten. Die intensive Beschäftigung mit der eigenen Geschichte hat uns auch ermöglicht, die wichtigste Lehre aus der Novemberrevolution mit größerer Klarheit zu ziehen und zu verinnerlichen. In diesem Sinne:
Karl und Rosa wussten schon: Ohne Partei – keine Revolution!

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