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Kommunismus #12 – Juli 2018

Neue Kommunismus-Ausgabe erschienen!

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Liebe Leserinnen und Leser.

Der Sommer hat begonnen, und wir haben uns mit der Frage beschäftigt, wie die Menschheit ihr Zusammenleben in Richtung einer sonnigeren Zukunft entwickeln kann: Den Sozialismus. Den wollen wir Linken eigentlich irgendwie alle – doch was ist der Sozialismus eigentlich? Wird die Welt automatisch besser, wenn alle Produktionsmittel dem Staat gehören und am 1. Mai große Umzüge veranstaltet werden, oder gehört doch noch einiges mehr dazu? Wie kommt man überhaupt zum Sozialismus? Was ist der Unterschied zwischen Sozialismus und Kommunismus? Und warum sprechen wir davon, dass der Sozialismus eine Wissenschaft ist? Das sind Fragen, die teilweise gar nicht so einfach zu beantworten sind.

Um damit anzufangen, sind wir in dem Artikel „Perspektive Sozialismus: Wo wollen wir hin im revolutionären Kampf?“ zu den Grundlagen, zu Marx und Engels gegangen, und geben einen Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse aus den Kämpfen der revolutionären ArbeiterInnenbewegung und dem wissenschaftlichen Sozialismus. Das Ganze soll als Aufschlag dienen, in Zukunft wollen wir noch mehr in die Tiefe gehen.

Kein Sozialismus jedoch ohne Massen! Die sozialistische Revolution kann nur das Werk der ArbeiterInnenklasse sein. Parteien ohne Massenverankerung werden kaum einen Schritt in diese Richtung tun können. Deshalb stellt sich naturgemäß die Frage, welche Art von Massenarbeit revolutionäre, kommunistische Kräfte entwickeln müssen, um wirklich im besten Sinne des Wortes eine Vorhut zu werden! Der Artikel „Kommunistische Massenarbeit: Notwendigkeit, Herausforderungen und strategische Ausrichtung“ soll hier Klarheit schaffen und mit einigen schlechten Gewohnheiten der revolutionären Linken in Deutschland aufräumen. Warum hat Massenarbeit nichts mit Lifestyle und Kleiderwahl zu tun? Welche Art von Massenorganisationen braucht man für die Revolution? Wie hängen Massenorganisationen und Kommunistische Partei miteinander zusammen? Und warum sind die „fortschrittlichsten Teile der Klasse“ tatsächlich mehr als eine Textstelle aus einem staubigen Stalin-Buch?

Noch etwas konkreter werden wir im zweiten Teil unserer Ausarbeitung zum islamischen Fundamentalismus – einer Frage, um die weite Teile der politischen Widerstandsbewegung in Deutschland bislang lieber einen Bogen gemacht haben. Wir werden der Hetze der Neuen Rechten à la AfD jedoch nicht wirksam entgegentreten können, wenn wir zum islamischen Fundamentalismus schweigen oder als naive „Gutmenschen“ den Neubau von AKP-Moscheen bejubeln. In unserem Artikel „Islamischer Fundamentalismus und Imperialismus – „Kampf der Kulturen“ oder Klassenkampf?“ legen wir detailliert dar, dass und wie der islamische Fundamentalismus als Spielart des Faschismus in Europa systematisch aufgebaut wird. Neue Rechte und Djihadismus gehen als zwei Seiten der Medaille „Kulturkampf“ in der Strategie der Herrschenden Hand in Hand. Wie kann also eine erfolgreiche fortschrittliche Gegenstrategie aussehen? Dazu wollen wir Stellung beziehen.

Wir wünschen eine angeregte Lektüre!

Mit kommunistischen Grüßen,

Kommunismus-Redaktion

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