Erneut haben die US-amerikanischen und israelischen Imperialisten in den frühen Morgenstunden des 28. Februars Westasien in Brand gesteckt. Nach wochenlangen Vorbereitungen und der Sammlung einer riesigen US-amerikanischen Streitmacht in Westasien, haben die USA und Israel allein heute hunderte Ziele im Iran bombardiert.
Donald Trump und der israelischer Verteidigungsminister Israel Katz haben gleichlautend erklärt, dass die Angriffe Präventivschläge seien, wie schon im 12-Tage-Krieg im Juni 2025. Als Ziele des Angriffskrieges nannten sie neben dem iranischen Atomprogramm insbesondere die Raketenindustrie sowie die gezielte Tötung möglichst vieler politischer, militärischer und geistlicher Führer des Iran.
Während der Iran wie angekündigt auf den Angriff mit Gegenschlägen auf Israel sowie auf Stützpunkte der USA unter anderem in Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten antwortete, schloss er auch die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten, insbesondere für Erdöl. Die westlichen Imperialisten, darunter auch Deutschland, haben sich wie zu erwarten auf die Seite Israels und der USA gestellt und waren im Vorhinein über den Angriff unterrichtet worden.
Donald Trump machte die Kriegsziele klar, in dem er parallel zu den Angriffen das iranische Volk aufrief, sich gegen die Regierung zu erheben und die Macht zu übernehmen. Zu einem solchen Regime-Chance hatten in den vergangenen Wochen und Monaten insbesondere Anhänger:innen der ehemaligen Schah Familie rund um Reza Pahlavi weltweit mobilisiert.
Imperialistische Bomben werden den Iran nicht befreien!
Der gemeinsame Angriff der USA und Israels hat große Teile von Westasien wieder in Brand gesteckt. In den kommenden Tagen wird sich der Krieg vermutlich weiter ausbreiten und damit noch weiteres Leid über die Völker der Region bringen.
Dabei ist klar, dass die Befreiung der Völker Westasiens nicht durch imperialistische Kriege, von ihnen organisierten Regime-Chances oder die Rückkehr zur Monarchie befreit werden können, sondern sie sich nur selbst befreien können.
Die imperialistischen Kriege in Afghanistan, dem Irak, in Syrien und weiteren Ländern haben gezeigt, dass das Blutvergießen nur einen Unterdrücker durch einen anderen ersetzt.
Stellen wir uns daher auf die Seite der unterdrückten Völker Westasiens und der Arbeiter:innenklasse im Iran! Weder Mullah noch Schah-Regime, Kampf der imperialistischen Intervention!




