Streiken, organisieren und kämpfen! – Aufruf zum 08.Mai

Die Militarisierung in Deutschland schreitet immer schneller voran. Der deutsche Imperialismus bringt sich in Position, um die eigenen wirtschaftlichen und imperialistischen Interessen bald auch kriegerisch durchzusetzen. Bei der Durchsetzung dieser Interessen nehmen die Herrschenden in einem Krieg ohne mit der Wimper zu zucken den Tod von Tausenden und Millionen Arbeiter:innen in kauf.

Doch viele deutsche Arbeiter:innen sind heute nicht bereit ihr Leben in einem Krieg für die Imperialisten zu lassen. Insbesondere in der Jugend treffen Bestrebungen wie die Wiedereinführung einer Wehrpflicht auf Widerstand. Und so versucht der Staat die Aufrüstung der Bundeswehr, sowie die Militarisierung im Innern, mit einer Mischung aus offensiver Medienpropaganda und Verschleierung Schritt für Schritt durchzudrücken. Beim letzten Schulstreik war jedoch noch einmal deutlich zu beobachten, dass der deutsche Staat auch nicht davor zurück schreckt, zu repressiven Methoden zu greifen um den antimilitaristischen Protest der Jugend zu unterdrücken.

Doch nicht zuletzt die massiven Angriffe der USA und Israels auf den Iran führt uns Arbeiter:innen und Jugendlichen noch einmal deutlich vor Augen, auf was sich auch der deutsche Imperialismus vorbereitet. Schon heute sind tausende Arbeiter:innen im Iran durch den Bombenkrieg gestorben.

Auch die Herrschenden in Deutschland werden nicht davor zurückschrecken uns jedes erdenkliche Leid zu zumuten und uns Kriegsfall als Kanonenfutter in die Schlacht gegen unsere Klassengeschwister in anderen Ländern schicken. Auch wenn die deutschen Politiker:innen sich mit klaren Worten noch eher zurückhalten, ist ihr Anspruch an die Jugend klar: Wer in Deutschland lebt, soll im Zweifelsfall auch für deutsche Kapitalinteressen in den Krieg ziehen und sterben.

Aber: Krieg ist keine ewige Notwendigkeit, sondern Ergebnis der Konkurrenz imperialistischer Staaten. Auf der Jagd nach dem größten Profit unterwerfen sich die Monopole eines Landes den Staat und nutzen ihn um möglichst günstige Ausbeutungsbedingungen auch mit militärischer Gewalt durchzusetzen. Das kapitalistische System, welches auf der Ausbeutung der Arbeiter und der Profigier der Kapitalistinnen basiert, für alle mal zu beseitigen, ist daher die einzige Möglichkeit auch den Krieg mit all seinem Gräuel für immer und ewig von der Erde zu verbannen.

Um so erfreulicher ist es, dass die vergangenen Schulstreiks gegen die Wehrpflicht vieler Orts geprägt waren von Positionen, die sich nicht nur gegen die Militarisierung, sondern auch gegen den Imperialismus überhaupt richteten. Als junge Kommunist:innen ist es heute unsere Pflicht die Streikbewegung gegen die Wehrpflicht zu stärken, in dem wir den Jugendlichen auf der Straße Organisierung als einzigen Weg für langfristigen Widerstand aufzeigen.

Als Kommunistische Jugend ist uns klar, das es mehr als große Massenproteste braucht um den Imperialismus ins wanken zu bringen. Wer mit Krieg und Ausbeutung für alle mal Schluss machen will, muss den Klassenkampf führen bis zur sozialistischen Revolution. Bis zur Beseitigung des Systems, aus dem all dies Übel hervorgeht.

Den Klassenkampf siegreich zu führen erfordert Jugendliche die es ernst meinen, die bereit sind in den Schulen, Unis und Betrieben zu agitieren, die den Repressionen durch Polizei und Schulleitung trotzen und den Marxismus-Leninismus studieren.

Den Klassenkampf siegreich zu führen erfordert Organisation, Ausdauer und Schulung.

Frieden und Sozialismus zu erkämpfen erfordert eine kommunistische Jugend!

Heraus zum Schulstreik am 8. Mai!

Streiken, organisieren und kämpfen!

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