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Bericht von den Aktivitäten zum 2. Jahrestag der Illegalisierung unserer spanischen Genossen

2 Jahre ist es nun her, dass am 27. Januar 2016 spanische Anti-Terroreinheiten die Wohnungen von 11 GenossInnen, der PML (Reconstrucción Comunista) in Spanien durchsuchten und drei Genossen festnahmen. Der Vorwurf: Teil einer kriminellen Vereinigung zu sein, deren Zweck die Rekrutierung von Internationalisten für den revolutionären Kampf in Rojava ist.
Das auf ein Jahr festgesetzte provisorische Verbot der Partei ist ausgelaufen ohne offiziell aufgehoben worden zu sein. Die Partei tritt mittlerweile wieder offen auf. In Spanien läuft seit zwei Jahren eine intensive Antirepressionsarbeit. Die Reaktionen der Bevölkerung des spanischen Staats sind größtenteils positiv. Viele äußern Unverständnis, dafür, dass Menschen, die sich freiwillig in Lebensgefahr begeben, um den Kampf gegen den Islamischen Staat zu verstärken, kriminalisiert werden.
Die Partei unterdessen hat sich durch ihre Arbeit in Massen stärken können. Sie tritt heute nicht nur für die sozialistische Revolution in Spanien ein, sondern ihre Mitglieder arbeiten in verschiedensten Massenorganisationen von solidarischen Lebensmittelbanken, über Komitees gegen Zwangsräumungen und Gewerkschaften bis hin zu Studenten- und Jugendvereinigungen.
Die Aktivitäten zum 2. Jahrestag der Operation „Valle“ glichen deswegen tatsächlich einer Feier. Im Zentrum stand das gewachsene Selbstbewusstsein und die gewachsene Stärke der Organisation und die Hauptlosung lautete „Stärker als je zuvor“ (más fuertes que nunca).
Die Aktivitäten fanden in Barcelona, im Viertel Sant Andreu statt, in dem die PML(RC) und ihre Massenorganisationen eine intensive Arbeit leisten.
Auf einem öffentlichen Platz fand hier eine Art Festival statt, bei dem verschiedenste mit der Partei verbundene Organisationen ihre Arbeit vorstellten, auf der Bühne traten Theatergruppen, Liedermacher, Sänger und Tanzgruppen auf. Die Veranstaltung hatte einen offenen Charakter und richtete sich an die Bevölkerung des Viertels.
In den Abendstunden fand eine Saalveranstaltung statt, auf der ein Genosse der JML (Juventud Marxista Leninista) teilnahm, der für seine Teilnahme an Kämpfen im Baskenland bereits 8 Jahre im Gefängnis saß. Ein ehemaliger Genosse der PCE-ml aus Spanien, hielt einen Redebeitrag, in dem er die Entwicklung der antikommunistischen Repression im spanischen Staat darlegte. Er betonte: „Wir kennen den Preis für unseren Kampf! Dieser Preis ist, dass sie uns festnehmen, einsperren oder sogar ermorden. Aber wir sind bereit diesen Preis zu zahlen! Habt keine Angst vor der Repression, denn das ist es was die Herrschenden wollen!“
Im Anschluss hielten nacheinander Genossen aus Frankreich, Deutschland und der Türkei/Kurdistan ihre Redebeiträge.
Die Veranstaltung wurde durch eine kämpferische Rede des Generalsekretärs der PML (RC) Roberto Vaquero beendet, in der er die großen Erfolge der Organisation betonte und herausarbeitete, dass die Repression gegen die PML (RC) kein Zufall ist: „Man wird nicht dafür im Internet kommunistische Texte zu schreiben oder dafür Bücher zu lesen bestraft, wie es viele tun. Es hat uns getroffen, weil wir eine reale revolutionäre Arbeit leisten, die in diesem Land etwas verändert.“
Die Veranstaltung wurde mit einer kraftvollen Version der Internationalen beendet.
Auch in Deutschland haben unsere Organisationen KA und KJ im Vorfeld des Jahrestags Solidaritätsarbeit geleistet, die von den spanischen GenossInnen mit großer Freude aufgenommen wurde.

Die GenossInnen der PML (RC) haben ein mitreißendes Video zum 8 Jubiläum ihrer Organisationsgründung veröffentlicht, das wir untertitelt haben, um es der deutschsprachigen Bewegung leichter verständlich zu machen.

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