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Thesen zur Frage von Gewalt und sexueller Gewalt gegen Frauen

Resolution der Frauen des Kommunistischen Aufbaus

1. Wir verurteilen jede Form von häuslicher- und psychischer Gewalt, insbesondere gegen Frauen und Kinder.

2. Wir leben und arbeiten nach den Regeln der Genossenschaftlichkeit, das heißt:

  • Kritik verstehen wir nicht als Angriff auf unsere Person, sondern als revolutionäre Waffe um uns weiter zu entwickeln.
  • Wir reden nicht hinter dem Rücken von Personen über Personen, sondern suchen das direkte Gespräch.
  • Wir setzen keine Gerüchte oder Vermutungen in die Welt und geben uns solchen auch nicht hin.
  • Wir kritisieren vorschnelle und unüberlegte Vor-/Verurteilungen von Menschen mit denen wir leben, arbeiten und kämpfen, sowie das in Frage stellen von Glaubwürdigkeit, ohne ein objektives Bild der Sachlage erstellt zu haben.

3. Um den richtigen Umgang in einer Auseinandersetzung zu sexueller Gewalt zu finden, ist es notwendig für Emotionen und Bedürfnisse der Betroffenen einen Umgang zu finden, der unabhängig von der politischen Aufklärung steht.

4. Der beste Schutz der Frauen gegen häusliche- und sexuelle Gewalt ist es, sich revolutionär zu organisieren, dem Kollektiv gegenüber die Gewalt offen zu machen und als Organisation eine Öffentlichkeit herzustellen, indem die Gewalt geächtet wird.

6. Frauen die aufstehen, die kämpfen und Führen, tragen besonders dazu bei das bürgerliche Bild über die Rolle der Frau, was durch die staatliche Ideologie propagiert und in unsere Köpfe gepflanzt wird, zu zerstören.

7. Wir erwarten nicht, dass jede/jeder den schnellen und richtigen Umgang mit allen solchen Situationen hat, wir erwarten aber, dass jeder/jede (uns eingeschlossen) darum kämpft einen korrekten Umgang zu finden. Das schwierige ist, dass jeder Fall anders sein kann und unterschiedlichen Maßnahmen bedarf. Aber grundsätzlich muss klar sein:

Wir lassen es nicht zu das geschwiegen wird, wenn Frauen, Kinder, GenossInnen häuslicher- oder sexueller Gewalt ausgesetzt sind. Wir verhalten uns solidarisch zu den Betroffenen und zeigen den Tätern klar wo Grenzen überschritten werden. Wir kämpfen dafür, dass Menschen und vor allem GenossInnen für ihr Tun oder Nichtun Verantwortung übernehmen.

Unser Kampf ist auch ein Kampf für die Befreiung der Frau in den eigenen Reihen!

Wir begrüßen alle kämpfenden Frauen weltweit!

Die Frauenrevolution in Rojava ist ein kämpfendes Vorbild für uns!

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